Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung - COST

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COST (European Cooperation in Science and Technology) bildet seit 1971 einen Rahmen zur europäischen Vernetzung nationaler Forschung. COST hat 36 Mitgliedstaaten. Israel ist als kooperierender Staat an COST beteiligt. COST kann eine Vorreiterrolle für Themen einnehmen, die auf europäischer Ebene noch nicht hinreichend vernetzt sind.

COST hat 36 Mitgliedstaaten (EU- und EFTA Staaten sowie die Türkei, Serbien, Bosnien-Herzegowina und F.Y.R. Mazedonien); Israel ist als kooperierender Staat an COST beteiligt. Darüber hinaus können auch Institutionen aus anerkannten Benachbarten Staaten und Internationalen Partner-Ländern an den Forschungsvorhaben mitwirken.

Themenfelder

COST-Aktionen sind interdisziplinäre Wissenschafts- und Technologienetzwerke, die grundsätzlich thematisch offen sind. Der Bottom-up-Ansatz ermöglicht die freie Wahl von Themen, in denen Forschungsbedarf erkannt wird. Daher zeichnet sich COST durch eine große Vielfalt von Aktionen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern aus.

Besonderheiten

Voraussetzung ist, dass eine COST-Aktion von mindestens fünf Mitgliedsländern unterstützt wird. Die eigentlichen Forschungsarbeiten werden auf nationaler Ebene durchgeführt, finanziert und innerhalb der Aktion koordiniert. Die Unterstützung durch COST besteht in der Finanzierung der Kosten, die mit der Organisation und Durchführung einer Aktion zusammenhängen. Dazu gehören Publikationen, Workshops, Seminare und kurze Studienaufenthalte. Wissenschaftler aus allen Mitgliedsstaaten können an jeder einzelnen COST-Aktion teilnehmen. COST-Aktionen sind während ihrer 4-jährigen Laufzeit offen für weitere Mitglieder.

Antragstellung

Vorschläge für neue COST-Aktionen können jederzeit von Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder forschenden Unternehmen elektronisch be der zentralen COST-Administration in Brüssel eingereicht werden. Es wird empfohlen, im Vorfeld Kontakt mit dem Nationalen COST Koordinator, dem COST-Büro, aufzunehmen, um die erforderlichen Schritte - auch auf nationaler Ebene - zu klären. Außerdem sollten frühzeitig Wissenschaftler aus anderen COST-Mitgliedstaaten kontaktiert werden, um zu klären, inwieweit die für den Start einer Aktion notwendige Teilnahme von fünf Staaten gewährleistet ist.

Das Antragsverfahren ist einstufig, d. h. es wird ein 15-seitiger Antrag eingereicht, der dann in einem mehrstufigen Evaluierungsverfahren begutachtet wird. Vorschläge können jederzeit bei der COST Administration in Brüssel eingereicht werden (Offene Ausschreibung). Die Antragseinreichung erfolgt ausschließlich online unter http://www.cost.eu/participate/open_call.