Chancengleichheit und Genderforschung

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Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft sind eine wichtige Voraussetzung für Innovationen. Die Genderforschung ermittelt Ursachen und Wirkungen sozio-kultureller Rollenzuschreibungen, die sich auf Grund des Geschlechts ergeben. Es werden Handlungsinstrumente formuliert, die geschlechterbezogener Aspekte berücksichtigen.

Die Beachtung geschlechterbezogener Aspekte ist nicht Gegenstand eines einzelnen Forschungsprogramms. Vielmehr sind Chancengleichheit und Genderforschung Querschnittsthemen, die in unterschiedlichen Maßnahmen berücksichtigt werden. Das BMBF fördert mit seinen Aktivitäten die Genderforschung und Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen im Wissenschaftssystem und Frauen in der internationalen Forschung.

Förderbereiche sind:

  • Forschungskooperationen/Netzwerktätigkeit
    Das BMBF fördert Maßnahmen im Bereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengerechtigkeit für Frauen in Bildung und Forschung", um innovative Forschungskooperationen auf- und auszubauen, den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch zur Sicherung fachlicher Exzellenz zu fördern sowie Netzwerktätigkeit zu Transfer und Verstetigung der entsprechenden Ergebnisse zu stärken.
  • Professorinnenprogramm
    Universitäten, Fachhochschulen und künstlerische Hochschulen, die Chancengerechtigkeit konsequent verfolgen, erhalten die Möglichkeit, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren mit einer Anschubfinanzierung fördern zu lassen.
  • Pakt MINT
    Im Rahmen von "Komm, mach MINT." (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) werden neue und die Ausweitung bestehender Angebote erprobt, um junge Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe zu gewinnen.