Bioökonomie

© Thinkstock by Getty Images

Bioökonomische Innovationen vereinen biologisches Wissen mit technologischen Lösungen und nutzen die natürlichen Eigenschaften biogener Rohstoffe hinsichtlich ihrer Kreislauffähigkeit, Erneuerbarkeit und Anpassungsfähigkeit.

Nationale Bioökonomiestrategie

Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Treiber, um das Potenzial der Bioökonomie für eine nachhaltige Wirtschaft zu identifizieren, zu erschließen und zu nutzen. Federführend für die Nationale Bioökonomiestrategie sind die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Landwirtschaft und Ernährung (BMEL).

Die Bausteine der Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomie sind:

Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie

  • Biologische Systeme verstehen und modellieren
  • Neuartige Produktionsorganismen für Primärproduktion und Industrie
  • Innovative biotechnologische Verfahrenskonzepte für biobasierte Produktionssysteme
  • Biogene Ressourcen nachhaltig erzeugen

Konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit

  • Inter­ und Transdisziplinarität fördern
  • Nanotechnologie, Miniaturisierung, Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz für die Bioökonomie nutzen

Grenzen und Potenziale

  • Druck auf ökologische Grenzen mindern
  • Nachhaltige Potenziale erkennen und erschließen
  • Bioökonomie­Monitoring etablieren, Bioökonomie quantifizieren und bewerten

Transfer in die Anwendung

  • Neue Wertschöpfungsnetze etablieren
  • Start­ups sowie kleine, mittlere (KMU) und mittel­ständischen Unternehmen unterstützen
  • Infrastrukturen für Forschung und Technologietransfer stärken
  • Nachwuchs und Qualifikation fördern

Bioökonomie und Gesellschaft

  • Wechselwirkungen und Zielkonflikte erforschen
  • Vergleichende Nachhaltigkeitsbilanzen und Zertifizierungssysteme entwickeln

Globale Forschungskooperationen

  • Zusammenarbeit in Europa vorantreiben
  • Kooperationen mit außereuropäischen Partnern stärken

Weitere Fördergebiete zum Thema: