Nationale Klimaschutzinitiative

Die Bundesregierung hat zu Beginn des Jahres 2008 eine umfassende Klimaschutzinitiative mit dem Ziel gestartet, die Potenziale für den Klimaschutz durch die Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien kostengünstig zu realisieren. Außerdem sollen zukunftsweisende Klimaschutztechnologien und innovative Ideen durch Modellprojekte unterstützt und verbreitet werden. Dazu werden umfangreiche Förderprogramme aufgelegt.

Aktuelle Hinweise und Termine

Im Fokus der Nationalen Klimaschutzinitiative stehen Verbraucher, Wirtschaft, Kommunen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen. Die Förderprogramme und Einzelprojekte sollen

  • verfügbare klimafreundliche Technologien gezielt voranbringen,
  • zukunftsweisende Klimaschutztechnologien anhand von Modellprojekten demonstrieren und verbreiten sowie
  • Hemmnisse, die die Umsetzung von Klimaschutzschutzmaßnahmen bisher verhindert haben, identifizieren und abbauen.

Bisher wurden fünf Richtlinien zu Förderprogrammen veröffentlicht:

  • Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen
  • Klimaschutz-Impulsprogramm für die Installation von Mini-KWK-Anlagen (KWK: Kraftwärmekopplungsanlagen) in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben
  • Klimaschutz-Impulsprogramm für gewerbliche Kälteanlagen,
  • Programm zur Förderung von Vorhaben zur Optimierung der energetischen Biomassenutzung
  • Erweiterung des bestehenden Marktanreizprogramms für regenerative Wärme

Das  Aktionsprogramm "Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen" beinhaltet auf einander abgestimmte Aktionen zum Energiesparen, zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur Installation erneuerbarer Energien, zur Ausstattung mit Lehrmitteln und Unterrichtsmaterial, zur Qualifizierung von Lehrkräften, zur Implementierung von Modellprojekten, sowie zur Durchführung von Klimaschutztagen und weiteren Projekten zur Verbesserung des Klimaschutzbewusstseins.

Aus dem Marktanreizprogramm werden Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit Investitionszuschüssen, zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert. Im Fokus stehen wärmeerzeugende Anlagen, wie Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse und effiziente Wärmepumpen zur Trinkwasserbereitung und Gebäudeheizung - aber auch größere Anlagen wie Tiefengeothermieanlagen, Biomasseheizwerke und Nahwärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden.

Hinweise und Termine

Die "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" wird in 2013 fortgeführt.  Anträge für die Umsetzung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme können ganzjährig gestellt werden.
  • 14.02.2014 - 10.09.2014

    Information EU

    EIT: Ausschreibung für neue KICs "Innovation für gesundes Leben und aktives Altern" und "Rohstoffe"(URL: http://eit.europa.eu/kics/2014-call-for-kics)

    Das Europäische Technologieinstitut (EIT) schreibt unter Horizont 2020 die beiden Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KICs) "Innovation für gesundes Leben und aktives Altern" und "Rohstoffe" aus. Teilnehmer eines KICs können Organisationen sein, die im Wissensdreieck von Hochschulbildung, Forschung und Innovation tätig sind, mindestens jedoch drei Partnerorganisationen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sind.

  • 01.01.2013

    Bekanntmachung des BMU

    Nationale Klimaschutzinitiative - Kommunalrichtlinie(URL: http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)

    Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Projektanträge können vom 1. Januar bis 31. März eines Jahres eingereicht werden. Anträge, die nach dem 31. März eingehen, können nur für die Fördertatbestände Abschnitt II Nummer 2 Buchstabe a, b und c berücksichtigt werden. BAZ vom 24.10.2012.

  • 01.07.2012

    Bekanntmachung des BMU

    Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel(URL: http://www.bmu.de/foerderprogramme/anpassung_an_die_folgen_des_klimawandels/doc/47882.php)

    Programm zur Förderung von Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

  • 15.05.2014 | Düsseldorf

    Kommunen zwischen Energiemarktdesign und Klimaschutzgesetzgebung

    Die aktuellen Erkenntnisse im Kontext des Energiemarktdesigns sowie die ersten Erfahrungen mit den neuen Klimaschutzgesetzen stehen im Mittelpunkt der Fachtagung. (URL: http://www.difu.de/veranstaltungen/2014-05-15/fachtagung-klimaschutz.html)

  • 22.05.2014 - 23.05.2014 | Berlin

    6. Deutscher Wasserstoff Congress 2014

    Gemeinschaftsveranstaltung der EnergieAgentur.NRW, des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands und der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). (URL: http://www.h2congress.de/)

Hotlines

  • Forschungsförderung

    • Telefonnummer: 0800 26 23 008
  • Lotsendienst für Unternehmen

    • Telefonnummer: 0800 26 23 009

Ansprechpartner

  • Deutsches Institut für Urbanistik

    • Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz
    • Auf dem Hunnenrücken 3
    • 50668 Köln
    • Telefonnummer: 0221 340308-15
    • Faxnummer: 0221 340308-28
    • E-Mail-Adresse: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
    • Homepage: http://www.kommunaler-klimaschutz.de/
  • Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich

    • PT Klimaschutzinitiative
    • Silvia Schuster
    • Zimmerstraße 26-27
    • 10969 Berlin
    • Telefonnummer: 030 20199-577
    • E-Mail-Adresse: ptj-ksi@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative/

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