EUREKA bietet Industrie und Wissenschaft einen Rahmen für grenzüberschreitende marktnahe Forschungskooperationsprojekte. Dem EUREKA-Netzwerk gehören zur Zeit 38 Staaten und die Europäische Kommission an. Alle Technologiebereiche sind vertreten: von der Materialforschung über die Biotechnologie bis zur Informations- und Kommunikationstechnologie.
EUREKA ist eine europäische Forschungsinitiative für anwendungsnahe zivile Forschung. Zum EUREKA-Netzwerk gehören zur Zeit 38 Mitgliedsländer und die Europäische Kommission. Projektpartner aus mindestens zwei EUREKA-Mitgliedsländern können sich um das EUREKA-Label bewerben. EUREKA bietet Serviceleistungen in Form von Kooperationsrahmen, Informationsnetzwerken, Projektpartnervermittlung, Projektmanagement-Beratung und Markterschließungshilfen. Für kleine und mittlere Unternehmen ist EUREKA oftmals ein erster Schritt, sich durch Kooperationsprojekte international auszurichten und auf den europäischen Märkten Fuß zu fassen.
EUREKA-Projekte sollen ausschließlich zivilen Zwecken dienen. EUREKA hat keinen zentralen Forschungsförderungsfond. Die Finanzierung der Projekte erfolgt im nationalen Rahmen und ist in den einzelnen Mitgliedsländern unterschiedlich geregelt. Für die Finanzierung der Projektbeiträge sind die Beteiligten selbst verantwortlich. In Deutschland ist mit dem EUREKA-Status nicht automatisch eine finanzielle Zuwendung verbunden. Es können jedoch alle in der Bundesrepublik laufenden Förderprogramme des Bundes und der Länder sowie die einschlägigen Programme der Europäischen Union zur Finanzierung des Projektes herangezogen werden. Für Antragstellung, Verfahren und Bewilligung gelten dann die Richtlinien des jeweiligen Programms.
Um das EUREKA-Label können sich weltweit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen des privaten oder öffentlichen Rechts bewerben. Mindestens zwei der Projektpartner müssen aus EUREKA-Mitgliedsländern stammen. Die Projektpartner definieren Inhalt, Art und Dauer des Projekts selbst.
Die Büros der Nationalen Projektkoordinatoren in den Mitgliedsländern sind die Kontaktstellen für interessierte Antragsteller und unterstützen diese bei der Identifizierung geeigneter nationaler Fördermöglichkeiten. Ansprechpartner in Deutschland ist das EUREKA/COST-Büro des BMBF. Es können jederzeit Projektanträge eingereicht werden, da sie nicht auf formellen Ausschreibungen basieren. Das EUREKA-Label wird allerdings offiziell auf den EUREKA-Meetings erteilt (4 mal pro Jahr). Antragsteller werden gebeten, Projektvorschläge bis spätestens 2 Wochen vor der jeweiligen Sitzung einzureichen.
18. bis 22. Juni 2012
05. bis 08. November 2012
Eurostars ist eine gemeinsame Initiative von 31 EUREKA Mitgliedsländern und Europäischer Kommission unter Artikel 169 des EG-Vertrages. Sie richtet sich insbesondere an forschungsintensive KMU, die mindestens 10% ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Gefördert wird - wie auch bei EUREKA themenoffen - die marktnahe Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Grundvoraussetzung ist die Beteiligung von Kooperationspartnern aus mindestens zwei Teilnehmerländern. Bei einer maximalen Projektlaufzeit von drei Jahren sollten die Projektergebnisse spätestens zwei Jahre nach Projektabschluss auf den Markt kommen.
Das Programm ist über eine Gesamtlaufzeit von sechs Jahren mit bislang 400 Mio. € ausgestattet. Davon stammen 300 Mio. € aus den nationalen Förderprogrammen der EUREKA-Mitgliedsstaaten, die zurzeit an Eurostars teilnehmen. Weitere 100 Mio. € trägt die Europäische Kommission aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms. Eine Aufstockung der Eurostars-Fördermittel in den kommenden Jahren ist möglich, wenn sich das Programm erfolgreich entwickelt.
Erstinformationen zum Antragsverfahren sind bei der nationalen Kontaktstelle für EUREKA im EUREKA/COST Büro erhältlich. Vorgesehen sind zwei Bewerbungsrunden pro Jahr. Ein wesentlicher Vorteil für die Antragsteller liegt darin, dass für Eurostars die nationalen Förderverfahren harmonisiert werden, d.h., es gibt eine gemeinsame internationale Begutachtung und einen einheitlichen Zeitplan für die Antragsverfahren. Empfehlenswert ist die direkte Kontaktaufnahme rechtzeitig vor Antragstellung mit dem EUREKA/COST-Büro.
29.02.2012 - 31.12.2013
Richtlinien zum Förderprogramm Eurostars. BAZ vom 29.02.2012. Nächster Bewerbungsstichtag: 20.09.2012. mehr (URL: http://www.bmbf.de/foerderungen/18092.php)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.eureka.dlr.de)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.eureka.be/inaction/portfolio.do)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
Informationen des deutschen EUREKA-Büros (URL: http://www.eureka.dlr.de/de/194.php)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.eureka.dlr.de/de/244.php)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.bmbf.de/pub/EUREKA_Flyer.pdf)