Forschungsförderung des Bundes

Wer fördert was und wie, wo sind Anträge zu stellen - das sind die wichtigen Fragen zur Forschungsförderung. Forschungsförderung ist ausgerichtet auf Erhalt und Ausbau wissenschaftlicher Kompetenzen, strategische Technologieentwicklungen und Prozesse mit besonderer Hebelwirkung für Wachstum und Arbeitsplätze. Antworten darauf gibt es hier.

Was wird gefördert?

Die Bundesregierung fördert im Rahmen ihrer Fachprogramme Basistechnologien, die Entwicklungen in zentralen Anwendungsfeldern vorantreiben und so als Wachstumstreiber in vielen Branchen wirken. Darüber hinaus werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch spezielle technologieoffene Förderprogramme unterstützt. Fördermittelgeber sind neben dem BMBF auch das BMWi, das BMU und das BMELV.

Wer wird gefördert?

Sowohl Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft als auch Hochschulen, Großforschungseinrichtungen und andere FuE-Institutionen können sich an diesen Programmen beteiligen. Gefördert werden vorrangig Forschungsverbünde zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Einzelne Forscherinnen und Forscher werden über spezielle Fördereinrichtungen unterstützt.

Wie wird gefördert?

Die Forschungsförderung des Bundes erfolgt in der Regel auf dem Wege der direkten Projektförderung im Rahmen von Technologie orientierten Förderprogrammen und in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Aktuelle Bekanntmachungen zu einzelnen Förderschwerpunkten werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und über die Internetseiten der Förderinstitutionen verbreitet.

Projektträger sind mit der fachlichen und administrativen Betreuung von FuE-Förderprojekten beauftragt. Sie beraten Antragsteller und begleiten die Durchführung der Projekte bis zu ihrem Abschluss.

Nach Einreichen einer Projektskizze an den fachlich zuständigen Projektträger und ausführlicher Beratung über die wissenschaftlich-technischen Inhalte des betreffenden Fachprogramms wird der Antrag formuliert, anhand der allgemeinen Förderbedingungen geprüft und zur Entscheidung vorgelegt. Die Antragstellung erfolgt über das Elektronische Antragssystem easy.

Nach Beendigung des Vorhabens ist ein Abschlussbericht vorzulegen, aus dem die Verwertung der Forschungsergebnisse ersichtlich sein muss. Die Bereitstellung von Belegexemplaren nachgewiesener Forschungsberichte erfolgt über die Technische Universitätsbibliothek Hannover (TIB).

  • Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

    ZIM ist das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Das Programm bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 ein transparenteres Förderangebot mit abgestimmten einheitlichen Förderkonditionen. Dies erfolgt durch die Förderung von Kooperations- und Netzwerkprojekten seit 2009 zusätzlich durch die Förderung von Einzelprojekten.
    mehr (URL: http://www.foerderinfo.bund.de/de/2636.php)
  • KMU-innovativ: Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

    Das BMBF öffnet eine Reihe seiner Fachprogramme der Forschungsförderung speziell für Projekte der Spitzenforschung in KMU. Unterstützt werden industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Ziel ist es, die Forschungsförderung für KMU im Rahmen der Fachprogramme attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme in wichtigen Technologiefeldern themenoffen gestaltet.
    mehr (URL: http://www.foerderinfo.bund.de/de/2248.php)
  • Technologieoffene Förderprogramme

    Hauptzielgruppe der technologieoffenen Fördeprogramme sind KMU. Zentrale Bedeutung haben FuE-Kooperationen und innovative Netzwerke zwischen Unternehmen und mit der Forschung.
    mehr (URL: http://www.foerderinfo.bund.de/de/288.php)
  • Technologietransfer - Verwertung von Forschungsergebnissen

    Aus Ideen und Erfindungen sollen marktfähige Lösungen werden. Bund und Länder bieten hier Unterstützung.
    mehr (URL: http://www.foerderinfo.bund.de/de/40.php)

Hotlines

  • Forschungsförderung

    • Telefonnummer: 0800 26 23 008
  • Lotsendienst für Unternehmen

    • Telefonnummer: 0800 26 23 009

Ansprechpartner

  • Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes

    • Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
    • Zimmerstr. 26-27
    • 10969 Berlin
    • E-Mail-Adresse: beratung@foerderinfo.bund.de
    • Homepage: http://www.foerderinfo.bund.de